Jana Gunstheimer TREIBSTOFF
Neue Galerie Gladbeck

Jana Gunstheimer arbeitet multimedial und schafft eigene bildsprachliche Erzählungen aus Zeichnungen, Malerei und Objekten. Oft zerstört sie dafür bildnerische Vorlagen, vor allem wenn die Macht der Bilder „unheimlich“ zu werden scheint.

Für die Einzelausstellung in der Neuen Galerie Gladbeck fügt Jana Gunstheimer Textilarbeiten der letzten fünf Jahre zu einer großen Gesamtinstallation zusammen. Der Parcours ihrer Arbeiten folgt einem fiktiven Grundriss aus unterirdischen Verbindungen des Ruhrgebiets und des Erzgebirges über die alten Stollen des Bergbaus. Wie ein unsichtbares Nervensystem entsteht ein Netz aus Wegen, Labyrinthen und Sackgassen, die in architektonische Kammern oder verschlossenen Wänden enden. Eingewoben in dieses Netz sind auch Historie, Sprache und Erinnerungen. Es entstehen Geschichten, die sich gegenseitig ausschließen und dennoch Teil des gleichen Systems sind.

Der Ausstellungskatalog dokumentiert die Einzelausstellung der Künstlerin Jana Gunstheimer in Gladbeck 2025/2026 mit konzeptuell durchdachten Raumaufnahmen und einem Verzeichnis der Textilarbeiten aus den letzten fünf Jahren. Der Textbeitrag von Sabine Maria Schmidt lautet: „Treibstoff. Über Lust und Scheitern an künstlerischen Verschwörungstheorien“.

Studio Uta Kopp: Designkonzept & Gestaltung, Typografie & Satz, Bildkonzept Raumansichten, Produktion

Herausgeber:in: Sabine Maria Schmidt
Neue Galerie Gladbeck

Jahr: 2026
Ausstattung: 80 Seiten, 19,5 x 26 cm, offene Fadenheftung mit farbigem Faden
Papier: Graukarton, 150 g/m² Munken Lynx Rough 1.4
Druck: Gutenberg Boys, Feindruckerei

ISBN: 978-3-00-085860-4

 

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